Passivhaus Schellenseegasse

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Projektbeschreibung

In der Schellenseegasse entsteht eine zweigeschossige Wohnhausanlage mit 22 geförderten Mietwohnungen, die mit Balkone, Loggien und/oder Terrassen ausgestattet sind. Alle Erdgeschoß-Wohnungen verfügen über Eigengärten. Sämtliche Wohnungen haben offene, kommunikative Küchen.
Südseitig ist in den ersten beiden Geschoßen eine Maisonette untergebracht.

Ökologie

Das Gebäude wird als Passivhaus errichet. Das gute Raumklima wird durch die hohe Gebäudemasse ermöglicht; die hohe außenliegende Wärmedämmung erlaubte eine umschließende Konstruktion, die etwa gleich warm ist wie die Lufttemperatur; die Gebäudemasse kann passiv gewonnene Sonnenenergie speichern und die Sommernachtkühle gut im Haus behalten. Das Gebäudematerial erlaubt - gemeinsam mit dem Innenputz - eine luftdichte Gebäudehülle. Darüber hinaus wird mit dieser Bauweise ein guter Schallschutz erzielt.

Energie

Entsprechend dem Konzept des Passivhauses wird der Heizenergiebedarf - ebenso wie der Kühlbedarf - durch sehr gute Wärmebewahrung auf ein Minimum reduziert. Diese Wärmebewahrung erfolgt über extrem gut dämmende Wände, Fenster und Türen, hohe Luftdichtigkeit, mechanische Belüftung und über die Rückgewinnung der Wärme aus der Abluft. Im Bereich der Wärmeversorgung erfolgt eine Unterstützung durch die südlichen Fassaden-Warmwasserkollektoren.
Die Belüftung erfolgt über eine Vorwärmung aus einem zentralen Wärmetauscher. Die Luft selbst wird wohnungsweise nachgeheizt (über die gleiche Wärmequelle wie das Warmwasser), gefiltert und innerhalb der Wohnung im Bereich der Sanitärräume und Gänge zu den Zimmern geführt. Über den Passivhausstandard noch hinausgehend ist die Lufttemperatur in jedem Aufenthaltsraum individuell regulierbar.